Musikkapelle Kiefersfelden e.V. / Musikalisches Feuerwerk gezündet
09
Dez

Musikalisches Feuerwerk gezündet

Großer Erfolg der drei Cäcilienkonzerte

Es war einfach dieses ganz besondere „Gesamtpaket“, das die Musikkapelle Kiefersfelden unter der Leitung von Hans-Jürgen Doetsch auch heuer wieder dem Publikum aus Nah und Fern bei den Cäcilienkonzerten geboten hat, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass ein musikalisches Feuerwerk gezündet wurde – sowohl was die Auswahl, die Präsentation, als auch die Darbietung der einzelnen Stücke anging; dazu noch ein Dirigent, der einen großen Teil der Stücke selbst arrangiert und teilweise noch zusätzlich die Rolle des Pianisten und Entertainers mit übernommen hatte.

Nachdem die Bläserjugend und die Jugendkapelle beim ersten Konzert das ankommende Publikum in der alten Turnhalle mit flott dargebotenen Stücken begrüßt hatte, stand bereits gleich zu Beginn ein außergewöhnliches Stück auf dem Programm – nämlich das Konzert für drei Hörner von Hans Mielenz – verbunden mit einer überragenden Leistung der drei Solisten.

Es folgte eine der bekanntesten Ouvertüren von Gioachino Rossini, nämlich zu der Oper „Die diebische Elster“, die durch ihre anmutigen und zugleich temperamentvollen Melodien das Publikum begeisterte. Abgerundet wurde der erste Konzertteil durch das erste von Jürgen Doetsch selbst bearbeitete Stück, einer Reise in die Welt des Ballets von Pjotr Tschaikowski, mit den wunderschönen Melodien aus „Schwanensee“ und dem „Nussknacker“.

Nach der Pause nahm die Kapelle das Publikum mit auf eine Reise durch die Filmmusik von Ennio Morricone, des kongenialen Partners des Kult-Regisseurs Sergio Leone.

Äußerst ausdrucksstark und vielfältig spannte Doetsch mit seinem Arrangement den Bogen über die verschiedensten Morricone-Klassiker, darunter natürlich auch „Für eine Handvoll Dollar“, „Zwei glorreiche Halunken“, „60 Seconds To What“ (aus „Für eine Handvoll Dollar mehr“) mit eingespielter Sequenz aus der Kiefersfeldener Kirchenorgel, „Der Mann mit der Mundharmonika“ (aus dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“, Solist Sebastian Bleier) oder aus dem selben Film „Once upon a time in the West“ mit dem bezaubernd-wehmütigen Gesangsolo, überzeugend dargeboten von Sieglinde Zehetbauer, Julia Endres und Petra Schlosser.

Als letzter Programmteil standen dann noch ebenfalls von Doetsch arrangierte Skizzen aus dem weltbekannten Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein auf dem Programm, eine klanggewaltige Mischung aus Liebe, Hoffnung, Hass, Trauer und Versöhnung mit Tobias Fritz als Gesangssolist bei „Maria“. Tosender Applaus war der Dank für einen sicherlich außergewöhlichen Konzertabend, den die Kapelle dann noch mit dem innig vorgetragenen Lied „Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen“  von Robert Stolz beschloss und abrundete.

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